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Tansania und die Massai

Massai vor Bergmassiv„Wenn ich doch einmal zu den Massai reisen könnte …“ Das war mein Wunsch, als ich sehr jung war und den Bericht eines deutschen Kolonialoffiziers über seine Zeit in Ostafrika gelesen und die Bilder von Massai-Kriegern gesehen hatte.
Im Frühjahr 2000 war es soweit. Ich bereiste mit dem Rotarier Gottfried Franz und dem evangelischen Pastor und Missionar Reinhard Riemer einige Wochen lang das ostafrikanische Land Tansania, in dem auch die Massai zuhause sind.

Wer Tansania kennt, der weiß, wie sehr es dem Land an Schulen und Ausbildungsplätzen für junge Menschen mangelt. Der Analphabetismus ist allgegenwärtig, und das Land braucht dringend Wissen und Bildung, damit die Zukunft besser wird. Gottfried Franz engagiert sich mit Unterstützung von Rotary und der Ev. Lutherischen Diozöse für den Bau einer Secondary School. Und auch Pastor Riemer kennt Tansania gut. Er hat dort 15 Jahre gelebt, spricht die wichtigsten Landessprachen Maa und Kiswahili. Viele Persönlichkeiten haben unsere Reise durch das Land begleitet. So die Krankenschwester Angelika Wohlenberg, die mit ihrem Motorrad die Massaidörfer besucht und Kranke behandelt.
Schwester Angelika
Tansania, ungefähr sechsmal so groß wie die Bundesrepublik, besitzt neben einer bisweilen sensationellen Vergangenheit vor allem eine Gegenwart, die ebenso malerisch wie problematisch ist. Tansania ist mit einem Bruttosozialprodukt pro Kopf von 220 US-Dollar eines der ärmsten Länder der Erde. AIDS ist eine bislang unausrottbare Gefahr, die vor allem die 15 bis 45-jährigen trifft. Auch das Schulsystem sieht auf den ersten Blick geordnet aus. Doch der Eindruck täuscht. Es gibt zu wenige Schulplätze für die Kinder. Das Schulgeld und die Kosten für die Schuluniform sind so hoch, dass viele Eltern ihre Kinder gar nicht zur Schule bringen. So hat sich der Anteil der Analphabeten keineswegs in den letzten Jahren verringert.

Der Internationale Dienst der Rotarier ist in Tansania aktiv. Dafür wird viel Geld benötigt. Doch die finanzielle Unterstützung „vor Ort“ erscheint am sinnvollsten und zeigt am ehesten Erfolg.

Perlenschmuck Ohren Interessantes Gesicht 55 Jahre jung
Der Perlenschmuck ist ihr ganzer Stolz. Nach der Geburt ihres Sohnes hat sie ihn von ihrem Mann geschenkt bekommen Seine Ohren waren die schönsten. Wie viel kann er hier reinhängen... Typisch sind nicht nur die Ohrgehänge. Auch diese Kieferstellung findet man häufig, so wie hier. Sie sieht uralt aus. Tatsächlich ist die erst 55 Jahre alt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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